• Produktdesign und Ergonomie

    Bis vor einiger Zeit galt je kleiner, desto besser. Das Handy war sicherlich nicht das einzige Produkt wo diese Richtlinie galt. Aber ich meine es war das einzige Produkt im Consumer-Bereich. Das man dabei auf sehr viele Menschen die zum Beispiel nicht so gut sehen, vergessen hat, liegt wohl im Trend der Zeit.

    Industriedesign bedeutet auch Ergonomie

    Darum ist es umso erfreulicher, dass es seit einiger Zeit auch Handys für Menschen gibt, die mit diesen Minidingern nichts anfangen können. Sei es weil sie schlecht sehen, sei es weil die Tasten zu klein für die Bedienung sind. Gutes Produktdesign sollte darauf Rücksicht nehmen.

    Industriedesign und die Zielgruppe der Käufer

    Im Normalfall sollte der Designer wissen welche Zielgruppe (Käufergruppe) für das zu entwickelnde Industriedesign vorgesehen ist. Zielgruppendefinitionen wie „alle 15 bis 75 jährigen Menschen“ sind dabei nicht wirklich hilfreich. Der Produzent sollte sich darüber im Klaren sein, dass damit auch eine Nivellierung des Produktes notwendig ist. Wenn es für alle Menschen ist, wird es auch vom Design entsprechend „allgemein“ sein.

    Dieses Handy ist für Menschen, die mit kleinen Tasten nichts anfangen können!

    Besser als ein Produkt für „ALLE“ zu gestalten, ist es ein Produkt speziell für eine Zielgruppe zu gestalten. Damit haben Sie auch automatisch ein Kaufargument, welches im Normalfall besser ist, als wenn Sie für alle Menschen etwas entwerfen.

    Das Emporia Elegance Handy ist so en spezielles Produkt. Die die unbedingt, das kleinste Handy haben möchten, werden es kaum kaufen. Aber ich bin mir sicher, es gibt auch eine sehr große Käuferschicht, die ein gut ablesbares Display mit großen Tasten bevorzugen. Trotz iphone Hype!

    Beim Industriedesign sollte der Menschen im Mittelpunkt stehen!


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