Am 11.02.2010 wurde er wieder vergeben. Der INNOward 2010. Wie auch bei der ersten Preisvergabe wurden die Räumlichkeiten des Campus09 für die Preisverleihung genutzt.
Mit dem INNOward 2010 zeichnet die Sparte Information & Consulting besonders innovative Unternehmensleistungen aus.
Der INNOward 2010 wurde für Innovationen in folgenden vier Kategorien vergeben:
• ökologische Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt
• Produkte und Design
• Medien und Kommunikation
• Beratung/Service/Dienstleistung
And the winner is …..
Nun ja, etwas eigentümlich ist sie schon, die Wahl der Jury. Wobei ich vorab sagen möchte, wir haben auch mitgemacht. Wir haben auch ein Produkt eingereicht. Leider aber nicht gewonnen. Natürlich sind wir deshalb enttäuscht! Aber die Art und Weise, wie wir nicht gewonnen haben ist das Enttäuschende.
Kein Preis für die Kategorie ökologische Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt
Kein Preis wurde in der Kategorie ökologische Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt vergeben. Warum nicht? Die Begründung der Jury, einige Einreichungen haben die Zeitvorgabe nicht erfüllt und wurden dadurch disqualifiziert. Das heißt, die Markteinführung erfolgte vor dem 1. Jänner 2008 und entspricht dadurch nicht den Ausschreibungsrichtlinien. Gut, ist verständlich.
Warum gelten die Regeln nicht für alle?
Warum aber der nominierte Prospektständer dann nicht auch aus dem Bewerb genommen wurde ist für mich ein großes Rätsel. Er wird lt. Herstellerhomepage seit 2003 vertrieben.
Nur ein Zufall? Schaut leider nicht so aus. Der Sieger im Bereich Produkt und Design wurde für ein Produkt ausgezeichnet, welches im Zeitraum 2004 bis 2006 entwickelt wurde. Steht ebenfalls auf der Homepage des Einreichers. Was ist da passiert? Eventuell sollte auch die Jury, beim nächsten Mal die jeweilige Homepage besuchen.
Ich möchte hier nicht alle Fehler suchen, die der Jury leider passiert sind. Jedoch sollte man sich schon fragen, wozu gibt es Richtlinien, Richtlinien nur für manche Einreicher?
Produktdesign von WiGL
Übrigens, die Kategorie in der wir mitgemacht haben heißt Produkte und Design. Man könnte doch meinen, dass das Design, Industriedesign oder Produktdesign auch eine Rolle spielen sollte. Weit gefehlt!
Egal, wir haben den HeartMan ein alltagstaugliches, leicht einsetzbares Herzratenvariablitäts-Messgerät, das auch der Patient bedienen kann, eingereicht. Durch die Messung mit HeartMan können Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Burnout-Syndrom, aber auch schwere systemische Störungen wie Krebs frühzeitig erkannt – und damit rechtzeitig therapiert werden. Das Design wurde 2009 erstellt. Die Markteinführung ebenfalls.
Hilft aber nichts, gewonnen hat trotzdem an anderes Produkt.
Liebe INNOward Jury, falls der Eine oder Andere anderer Meinung ist, schreibt es doch in den Kommentar.

